17.06.-19.06.2019: Tage religiöser Orientierung (TrO) – ein Bericht

Vom 17.06.2019 bis zum 19.06.2019 besuchten wir das Jugendhaus St. Altfrid in Essen Kettwig zu den Tagen religiöser Orientierung, kurz TrO.

Dort haben wir gemeinsam als Gruppe, bestehend aus 20 Schülerinnen und Schülern der evangelischen und katholischen Religionskurse der EF, den Aufenthalt in diesem Jugendhaus genossen. Unsere begleitenden Lehrkräfte auf dieser Fahrt waren Frau Kossmann, Frau Tacke und Herr Gliech, die jedoch nicht an den Arbeitsphasen der Gruppe teilnahmen.

Direkt nach der Ankunft im Jugendhaus haben wir das weitreichende Gelände kennengelernt. Es wartete auf diesem Rundgang auch schon unsere erste Aufgabe auf uns: Um uns alle gegenseitig besser kennenzulernen, sollten wir uns eine Geschichte zu unserem Namen überlegen und sie den anderen vorstellen.

Anfangs stand bei vielen Schülerinnen und Schülern ein großes Fragezeichen vor ihrem geistigen Auge, da sie so gut wie nichts mit dem Begriff „Tage religiöser Orientierung“ anfangen konnten. Es wurde vermutet, dass wir im Jugendhaus sehr monoton über religiöse Themen reden werden. Doch die religiöse Perspektive der Fahrt wurde uns sehr schnell von einem unserer Teamer erklärt: „Religion bedeutet für uns vor allem die Arbeit am und mit den Menschen. Diese Tage werden in eurem Interesse geplant und werden so religiös, wie ihr es wollt.“ Uns war dann klar, dass wir hier nicht nur über religiöse Aspekte im Leben reden werden, sondern, dass wir als einzelne Personen im Mittelpunkt stehen und wir miteinander arbeiten werden.

Nach dem ersten gemeinsamen Mittagessen haben wir in unserer ersten Arbeitsphase kleine Spiele gespielt und uns für das diesjährige Thema der Fahrt entschieden. Die Abstimmung ergab das Thema Freundschaft und Beziehung. Daraufhin entwickelten unsere beiden Teamer Tobias und Tracy ein individuell auf unsere Gruppe angepasstes Programm für die beiden folgenden Arbeitsphasen am Donnerstag. Dabei haben wir uns in Kleingruppen, aber auch in der gesamten Gruppe untereinander zu verschiedenen Themen ausgetauscht.

Jeden Morgen und jeden Abend gab es von unseren Teamern Impulse in der Lioba-Kapelle auf dem Gelände. Dabei haben sie uns Denkanstöße mit auf den Weg gegeben. Im Zentrum standen stets Themen wie z.B. die Erschaffung unseres eigenen „Blobb-Momentes“ (wer wissen will, was damit gemeint ist, spricht am besten eine/n von uns persönlich an ;)) oder das Aufbrechen der Denkweise, andere in Schubladen zu stecken.

Die gemeinsamen Übungen zur Stärkung des Vertrauens untereinander und auch die Auswahl der Übungen war sehr gut auf uns zugeschnitten, sodass wir zum Abschluss der TrO-Tage merken konnten, dass der Gruppenzusammenhalt und der Teamgeist in der Gruppe deutlich gestärkt wurden. Gemeinsam haben wir verschiedenste Aufgaben erledigt, die uns kognitiv viel abverlangt haben, aber trotzdem sehr viel Freude bereitet haben.

Daher sagen wir als Gruppe nochmals vielen Dank an das gesamte Team des Jugendhauses St. Altfrid und besonders an unsere beiden Teamer Tracy und Tobias, die zu jeder Zeit höchst motiviert mit uns gearbeitet haben und uns immer ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben.

Brian-Luca Kaminski