Facharbeitsaward

Preisverleihung des Facharbeitsawards der HvK 2022






Abwechslungsreiche Themen aus den Bereichen Gesellschaftswissenschaften und Sprachen standen im Mittelpunkt der Feierstunde zur Verleihung des Facharbeitsawards der Heinrich-von- Kleist-Schule am 2. Juni 2022. Interessierte Zuschauer aus der Oberstufe und zahlreiche KollegInnen durften den erkenntnisreichen Vorträgen der vier prämierten SchülerInnen folgen.
Nach herzlichen Begrüßungen durch Schulleiter Michael Braß, Elternvertreter Herrn Mikolajewicz und der Vorsitzenden der Begabtenförderung Eva Bücker, präsentierten die nominierten SchülerInnen der Q1 die Resultate ihrer Facharbeiten.
Den 1. Preis erhielt Seline-Eslen Yalcin für ihre Forschungen im Fach Geografie rund um die Planung und Entwicklung des Dortmunder Phönix-Sees, der stellvertretend für den Strukturwandel im Ruhrgebiet steht: „Der Phoenix-See in Dortmund – ein modernes Raumkonzept für Arbeit, Wohnen und Freizeit in einem historischen Arbeiterviertel. Ein gelungenes Beispiel für strukturellen Wandel im Ruhrgebiet aus Sicht der Betroffenen?“. Bereichert hatte die Schülerin ihre theoretischen Darstellungen mit einer Umfrage der Menschen am See selbst, die ergab, dass das Ziel der Verwirklichung eines Naherholungsgebietes dort erreicht wurde. Begleitende Lehrkraft war Kollegin Gabriele Kröner.
Fynn Matuschek erhielt den 2. Preis mit seiner Facharbeit „Die Beeinflussung von Menschen durch Framing, während der Flüchtlingskrise 2015/2016, durch die mediale Berichterstattung am Beispiel von Aussagen der AfD zur Flüchtlingsthematik“, verfasst im Fach Deutsch, unterstützt von Stefanie Porrmann. In seiner Präsentation holte Fynn die Zuschauer auf eindrucksvolle Weise ab, indem er zunächst den Begriff „Framing“ als das Einrahmen bzw. Einbetten eines Sachverhaltes in ein bestimmtes Bedeutungsumfeld definierte und schließlich anhand von praktischen Beispielen verdeutlichte, wie Menschen durch Sprache beeinflusst werden und wie Framing auch als Mittel zur Manipulation dienen kann.
Der 3. Platz wurde in diesem Jahr geteilt: „Is Pride and Prejudice by Jane Austen a feminist novel?“, fragte Vanessa Mika in ihrer Arbeit im Fach Englisch, begleitet von Kerstin Zeidler. Über Debatten zu feministischen Motiven in der Literatur des frühen 19. Jahrhunderts, die die Schülerin in den sozialen Medien verfolgte, kam sie auf die Idee, im Rahmen ihrer Facharbeit die Autorin Jane Austen sowie die Protagonistin des Romans Elizabeth Bennet vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Ordnung des frühen 19. Jahrhunderts genauer zu untersuchen. Als zweiter Drittplatzierter präsentierte uns Jan Pudwell seine Facharbeit in der Sozialwissenschaft zum Thema „Die Finanzierbarkeit der Gesetzlichen Rentenversicherung (Bleibt die gesetzliche Rente finanzierbar)?“, welche von Dennis Kulosa begleitet wurde. Jan Pudwell überzeugte mit der klaren Darstellung von komplexen Themen, erläuterte die Bedeutung des Generationenvertrags und die Auswirkungen des Wandels.
Der Jury gilt an dieser Stelle ein besonderer Dank. Uns wurde ein kurzweiliger Einblick in die herausragenden Ergebnisse des ersten wissenschaftlichen Arbeitens der HvK-SchülerInnen geboten. Allesamt verdiente Prämierungen! Herzlichen Glückwunsch an alle PreisträgerInnen!
D. Keudel