Erstmals hat ein Schülerteam des HvK an der Alympiade in Mathematik teilgenommen. Mit drei Schülern aus der EF und einem Schüler aus der JGS 10 gehörte unser Team zu den jüngsten Wettbewerbern, da die Teilnahme grundsätzlich nur für die Oberstufe und meistens eher für die Q-Phase angelegt ist. Umso erfreulicher ist das Ergebnis im Abschlussranking. Das Ranking wird über eine dreifache dezentrale Korrektur erzeugt, in der Fachlehrkräfte jeweils 6 zufällig zusammengesetzte Lösungen aus 6 verschiedenen Schulen in eine Reihenfolge bringen. Erreicht ein Team dreimal den ersten Platz, werden drei Punkte im Ranking berechnet, zweimal der erste und einmal der zweite Platz bedeuten dann vier Punkte usw. Zum Erreichen des Finales waren in diesem Jahr 5 Punkte notwendig, unser Team hat sieben Punkte erreicht und damit das Finale knapp verpasst.
Die eingereichte Arbeit finden Sie hier.
Zur Teilnahme erfolgt ein Bericht von Timon Girke (EF):
Im Rahmen der Mathe-Alympiade haben wir an dem Wettbewerb „Gleich kommt der Bus“ teilgenommen. Der Wettbewerb hat während der Schulzeit stattgefunden, deshalb konnten wir uns komplett auf die Bearbeitung der Aufgaben konzentrieren. Wir haben als Viererteam zusammengearbeitet und hatten dafür den Computerraum, in dem wir ungestört alleine arbeiten konnten. Zu Beginn des Tages durften wir entscheiden, an welchem Teil des Wettbewerbs wir teilnehmen wollten. Wir haben den Teil gewählt, bei dem Hilfsmittel erlaubt waren. Anschließend teilten wir uns die Arbeit selbstständig ein und planten unsere Arbeitsweise und das weitere Vorgehen, was uns sehr geholfen hat, strukturiert zu arbeiten. In der Aufgabe ging es um das Busunternehmen AmberBus in der fiktiven Stadt Amberhavn. Ziel war es, verschiedene Fahrpläne auszuarbeiten und zu bewerten. Dabei mussten wir unter anderem berechnen, wie viele Busse und Busfahrer benötigt werden, um bestimmte Fahrpläne einzuhalten. Alle Aufgaben bauten aufeinander auf, sodass die Ergebnisse der vorherigen Aufgaben für die folgenden notwendig waren. Die ersten beiden Aufgaben waren Einstiegsaufgaben und relativ leicht zu lösen. Ab der dritten und vierten Aufgabe wurde die Schwierigkeit deutlich höher. Um die Zeit am besten zu nutzen, teilten wir uns zeitweise in kleinere Gruppen auf und bearbeiteten mehrere Aufgaben parallel. Zur fünften und letzten Aufgabe, der Abschlussaufgabe, haben wir wieder gemeinsam als Team gearbeitet. Da die Aufgaben sehr komplex waren, mussten wir unsere Ansätze mehrmals überarbeiten, weil wir teilweise wichtige Faktoren übersehen haben. Deshalb entstand vor allem gegen Ende ein deutlicher Zeitdruck. Während der gesamten Arbeitsphase, ließen wir auf dem Smartboard einen Kamin laufen, was für eine angenehme Arbeitsatmosphäre sorgte. Besonders gut gefallen hat uns, dass sich die Aufgaben weniger wie klassischer Mathematikunterricht anfühlten, sondern vor allem logisches Denken, Planung und Teamarbeit erforderten. Insgesamt war für uns die Teilnahme an der Mathe-Alympiade eine sehr gute und lehrreiche Erfahrung. Es hat uns gefreut, als Viererteam unsere Schule vertreten zu dürfen. Trotz des Zeitdrucks war die Zusammenarbeit sehr gut, und die Aufgaben haben uns auf jeden Fall gefordert.
Julian (10b), Timon (EF), Ilia (EF), Remo (EF)
