Kontraste – begeisternde Tanzaufführung im Musikforum

Zu Beginn sind die Kinder noch zurückhaltend. Man beschnuppert sich, bewegt sich vorsichtig aufeinander zu. Doch die gemeinsamen Proben am großen Musik- und Tanzprojekt im Rahmen der Education-Arbeit des Klavier-Festival Ruhr führen schnell zusammen: „Im Probenprozess ist es jedes Jahr spannend zu beobachten, wie die einzelnen Gruppen mit der Zeit zusammenwachsen. Die Schülerinnen und Schüler mischen sich, es entstehen Freundschaften, und am Ende des Projekts fällt der Abschied zwischen den verschiedenen Schulgruppen schwer. Besonders darin zeigt sich der schulübergreifende Charakter unserer Education-Projekte“, berichtet Maroussia Aurich-Fromonteil aus dem Education-Team des Festivals. Seit 2018 ist das Programm, das 2006 in Duisburg seine Anfänge erlebte, auch im Bochumer Norden zu Hause.

Seit Mitte Januar sind rund 65 Kinder und Jugendlichen dabei, in einer siebentägigen Probenphase die einzelnen Elemente der Choreografie zusammenzusetzen und als Ganzes zu proben. Seit September arbeiten sie in ihren Schulen daran. Beteiligt sind die Frauenlobschule, die Hilda-Heinemann-Schule, die Anne-Frank-Realschule und das Heinrich-von-Kleist-Gymnasium. Die Tänzerinnen und Tanzpädagoginnen Erika Pico und Bianca Pulungan haben sie intensiv begleitet und gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern u. a. zu Werken von Béla Bartók und György Kurtág Choreografien entwickelt.

Auf das Ergebnis, welches zunächst am 28. Januar in der Aula des Schulzentrums Nord und dann am 29. Januar auf der großen Bühne des Anneliese Brost Musikforum Ruhr aufgeführt wurde, konnten die Schülerinnen und Schüler stolz sein. „Kontraste“ zog ab 18 Uhr für etwa 50 Minuten die Zuschauer im Saal in ihren Bann. Die Schülerinnen und Schüler wurden von (Klavier), Veronique de Raedemaeker (Violine) und Alexander Declercq (Klarinette) begleitet. Duarte Gouveia Bento musste kurzfristig Lorenzo Soules ersetzen, der krankheitsbedingt ausgefallen war, und wurde extra für die Generalprobe und die Aufführung aus Portugal eingeflogen.

Schon vorab, ab 17 Uhr, waren im Kleinen Saal des Musikforums bildnerische und musikalische Arbeiten zu bewundern, die Schülerinnen und Schüler des Heinrich-von-Kleist-Gymnasiums und der Hilda-Heinemann-Schule im Rahmen des Projekts gestaltet haben.

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Heinrich-von-Kleist-Gymnasium
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